Die Beleuchtung in einem Arbeitsbereich ist ein echter Trumpf, um Ihre Mitarbeiter zu stimulieren. DieBeleuchtung in Arbeitsräumen ist wichtig, um die Gesundheit der Augen zu schützen und die Konzentration zu fördern, undwird auch gesetzlich streng geregelt. Es gibt keinen Raum für Improvisationen, um bei der Einrichtung Ihrer Büros die bestmögliche Beleuchtung zu gewährleisten.
Gute Lichtverhältnisse wirken sich auf die Effektivität der Mitarbeiter aus
Natürliches Licht spielt eine entscheidende Rolle für die Funktion der inneren biologischen Uhr. Bei einem Mangel schüttet das Gehirn nicht mehr genügend Hormone aus, die die körperliche und geistige Aktivität fördern.
In einem dunklen Büro ermüden die Beschäftigten daher schneller und haben größere Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren.
Zu wenig oder im Gegenteil zu viel Licht führt zu müden Augen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Fehlhaltungen.
Die empfohlene Mindestbeleuchtungsstärke für gutes Arbeiten liegt je nach Tätigkeit zwischen 200 und 800 Lux.
Büroeinrichtung, Schlüssel zum Helligkeitsmanagement
Um für mehr Licht zu sorgen, sollten Sie zunächst die Anordnung des Arbeitsbereichs optimieren. Achten Sie vor allem auf natürliches Licht. Stellen Sie Schreibtische so nah wie möglich an die Fenster und Computerbildschirme im rechten Winkel dazu auf.
Kombinieren Sie direkte und indirekte Beleuchtung. Um optimal zu sein, sollte das Verhältnis zwischen der dunkelsten und der hellsten Stelle im Raum höchstens zwischen 1 und 5 liegen.
Zögern Sie auch nicht, Spiegel hinzuzufügen, die natürliche Lichtreflektoren sind und mit denen Sie die Helligkeit Ihres Raumes leicht erhöhen können, und streichen Sie Ihre Wände in einem hellen Farbton.
Denken Sie schließlich daran, dass dieInstallation von Jalousien von entscheidender Bedeutung ist, um den Lichtfluss zu steuern. Zu viel Licht kann z. B. im Sommer blenden und Ihre Mitarbeiter bei der Arbeit stören. Werden sie ganz geschlossen, bleibt kein Blick auf das Tageslicht, das für Ihr Wohlbefinden sorgt. Es geht also darum, einen Mittelweg zu finden.
Neben der Wahl der Beleuchtung ist auch der Farbton der Wände ein Auswahlkriterium. Um die Konzentration Ihrer Mitarbeiter zu fördern, entscheiden Sie sich beispielsweise für einen hellgrauen oder beigen Farbton. Um die Kreativität zu fördern, ist die positive und helle Farbe Gelb angemessen, die die natürliche Helligkeit wunderbar widerspiegeln wird.
Bessere Lichtverhältnisse im Büro: Welches Beleuchtungssystem sollte man wählen?
Natürliches Licht ist zwar zu bevorzugen, kann aber natürlich nicht ständig Sehkomfort und gleichmäßige Beleuchtung gewährleisten. Daher ist es wichtig, mehr künstliche Lichtquellen zu nutzen. Denken Sie daran, direkte Beleuchtung zu vermeiden.
Die allgemeine Raumbeleuchtung von der Decke aus sollte zwischen 3 500 und 4 000 Kelvin betragen. Für die individuelle Beleuchtung empfehlen Arbeitsmediziner Schreibtischlampen mit einer Lichtstärke von 2.700 bis 3.000 Kelvin, um eine ergonomische Beleuchtung zu gewährleisten.
Typen, Farben, Wattleistung... Auch die Wahl der Glühbirne ist nicht unbedeutend. Für die Arbeit am Bildschirm sollten Sie zum Beispiel eine natürliche, warme Beleuchtung wählen, die nicht zu weiß ist. In diesem Sinne ist eine 15-Watt-Glühbirne völlig ausreichend. Biodynamische Beleuchtung, die auf die biologische Uhr des Menschen abgestimmt ist, kann ein hervorragendes Heilmittel sein. Am Morgen beispielsweise hat der Mensch ein geringeres Bedürfnis nach Licht. Eine biodynamische Straßenlaterne wird daher ein kaltes, weniger helles Licht erzeugen, das im Laufe des Tages immer wärmer wird.
Achtung: Die Beleuchtung in Unternehmen unterliegt genauen Normen. Das Arbeitsgesetzbuch und die Durchführungsverordnungen Nr. 83-721 und Nr. 83-722 vom 2. August 1983 legen die gesetzlichen Grundlagen für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen fest: "Die Beleuchtung muss so konzipiert und ausgeführt werden, dass eine Ermüdung der Augen sowie die daraus resultierenden Augenerkrankungen vermieden werden und dass die mit den Augen wahrnehmbaren Gefahren erkannt werden können. Die Arbeitsräume müssen soweit wie möglich über ausreichendes Tageslicht verfügen.
Die AFE (Association française de l'éclairage) empfiehlt eine durchschnittliche Beleuchtungsstärke von 300 Lux für eine Bürotätigkeit, 500 Lux für eine Datenverarbeitungs- oder Schreibmaschinentätigkeit und für die Beleuchtung eines Konferenzraums.
Die französischen Normen NF X-35-103 und NF EN 12464-1 sind bei der Beleuchtung von Arbeitsräumen ebenfalls zu berücksichtigen.
Wenn Sie alle diese Merkmale berücksichtigt haben, um die Beleuchtung in Ihren Arbeitsräumen zu steuern, geht es darum, die Dekoration der Büros zu optimieren, um sowohl eine gute Helligkeit als auch einen durch die Möbel erzeugten Komfort zu fördern. Diese Elemente fördern die Lebensqualität am Arbeitsplatz.
