Die Erhaltung der Umwelt steht mehr denn je im Mittelpunkt des Interesses. Heute stellt sie eine wichtige Herausforderung für Unternehmen dar. Aber wie entwickelt man eine gute Strategie für nachhaltige Entwicklung? Durch die Wiederverwendung von Materialien und die Kreislaufwirtschaft bei der Einrichtung von Büroräumen ist es möglich, einen umweltfreundlichen Ansatz zu verfolgen.
Laut der Fédération Française du Bâtiment (Französischer Bauverband) verursacht allein der Bausektor 40 Millionen Abfälle. 75 % davon sind Inertabfälle (Beton, Glas, Ziegel, Dachziegel...). Um das Ausmaß dieses Phänomens zu verringern, hat die Europäische Kommission 2015 eine Maßnahme verabschiedet, die die Deponierung sämtlicher Abfälle bis 2030 auf 10 % begrenzt. Um die Wiederverwendung zu fördern, stellt die Kreislaufwirtschaft eine ebenso effektive wie nachhaltige Lösung dar.
Begrenzte ökologische Auswirkungen
Durch die Wiederverwendung von bereits gebrauchten Möbeln können Unternehmen ihre Abfallproduktion deutlich reduzieren. Dazu müssen sie lediglich Möbel wie Bürosessel, Schreibtische oder auch Lampen auf Flohmärkten oder auf speziellen Webseiten sammeln. Wenn die Möbel nicht mehr gebraucht werden, können sie durch Recycling und Wiederverwertung von Abfällen ein zweites Leben erhalten.
Bei Neuanschaffungen ist es wichtig, nachhaltige und ökologisch verantwortungsvolle Materialien wie Holz, Pflanzen und 100 % Recyclingpapier zu bevorzugen. Diese hochwertigeren Materialien erfüllen nicht nur ökologische Standards, sondern haben auch eine viel längere Lebensdauer.
Schließlich wird dieses ökologische Engagement auch einen positiven Effekt auf das Image des Unternehmens haben. Da die Erhaltung der Umwelt im Mittelpunkt des Interesses steht, werden die Mitarbeiter von diesen nachhaltigen Maßnahmen ebenso betroffen sein wie die Kunden.
Eine wirtschaftliche Gestaltung
Durch Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft kann das Unternehmen bis zu 20 % einsparen. Aber das ist noch nicht alles: Es gibt vorteilhafte Regelungen für Unternehmen, die Arbeiten (Isolierung, Heizung, Belüftung...) durchführen möchten, um die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu verbessern.
Um Klein- und Mittelbetriebe bei ihrem ökologischen Wandel zu unterstützen, hat der Staat nämlich Hilfen und Zuschüsse bereitgestellt:
- Steuergutschrift für den Energiewandel in Höhe von 30 % der Ausgaben bis zu einer Obergrenze von 25 000 €.
- ADEME-Hilfen, finanzielle Unterstützung für Innovations- und Kreislaufwirtschaftsprojekte
- Das Öko-Energie-Darlehen (EED), ein Beteiligungsdarlehen von bis zu 100 000 €.
Je nach Unternehmen und Projekt werden weitere Hilfen angeboten.
Umweltfreundliche Gesten im Büro
Es stimmt, dass Unternehmen die Hauptentscheidungsträger für eine Strategie der nachhaltigen Entwicklung sind. Dennoch können auch die Beschäftigten im Büro bestimmte Verhaltensweisen anwenden, um die Verschwendung von Material und Energie zu vermeiden.
So ist es zum Beispiel sinnvoll, Dokumente beidseitig zu drucken, um Papier zu sparen. Zweitens kann es nicht schaden, den Drucker für Entwürfe auf Sparmodus einzustellen. Dadurch lässt sich der Tintenverbrauch deutlich reduzieren. Und schließlich wird durch die Wiederverwendung der Entwürfe eine zu große Papierverschwendung vermieden.
Andere alltägliche Gesten tragen zum Funktionieren eines nachhaltigen ökologischen Ansatzes bei:
- Schließen Sie alle Geräte an eine Mehrfachsteckdose an, damit sie bei Büroschluss gleichzeitig ausgeschaltet werden können;
- Schalten Sie Ihren Computer aus, sobald Sie länger als 30 Minuten abwesend sind ;
- Fernbesprechungen abhalten, anstatt zu reisen, um den CO2-Ausstoß zu verringern;
- Drehen Sie die Heizung herunter oder schalten Sie sie sogar aus, wenn die Temperatur ausreichend hoch ist (20°C) ;
- Bevorzugen Sie LED-Lampen, die bis zu fünfmal weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Glühbirnen.
