24/04/2022

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design/Officedesign/Workspace

Einrichtung von Arbeitsräumen: Warum sollte man sich für Holz entscheiden?

Holz ist nicht nur wegen seiner Umweltfreundlichkeit und Eleganz im Wohnbereich beliebt, sondern erobert nach und nach auch den Arbeitsbereich. Architekten wählen Holz wegen seiner natürlichen Eigenschaften: warm, robust und leicht zu gestalten. Vor Ort wirkt es aufwertend und arbeitsfreundlich.

Mit mehr als 16 Millionen Hektar Wald in Frankreich ist Frankreich das viertgrößte Waldland in Europa(1). Holz wurde lange Zeit nicht ausreichend genutzt und findet seit etwa zehn Jahren wieder seinen Platz in Schulen, Sozialwohnungen, Altenheimen, Hotels und ERPs (2). Es wird sowohl für die Innen- als auch für die Außengestaltung in Form von Verkleidungen oder sogar Strukturen verwendet.
Seine Präsenz beginnt sich logischerweise auch in den Geschäften, Start-up-Unternehmen und Co-Working-Bereichen von Unternehmen auszubreiten, wo seine Qualitäten "sprechen". So wird das Olympische Dorf in Paris 2024 aus Holz- oder gemischten Holz-Beton-Gebäuden bestehen!

Holz: natürliche Eleganz

Warum diese Wiederentdeckung? Zunächst einmal wegen seiner unbestreitbaren ästhetischen Qualitäten. Unbehandelt besitzt Holz eine natürliche Eleganz, die durch einen Lack oder eine Schuhcreme hervorgehoben werden kann. Die Variationen und Nuancen der in einem Arbeitsbereich verwendeten Holzarten verleihen diesem immer eine echte Persönlichkeit.
Es bringt Wände (Gerüst, Verkleidung), Decken und Dachstühle oder natürlich Möbel zur Geltung. Es lässt sich harmonisch mit Glas, Stahl oder Aluminium kombinieren. Holz ist ein leistungsstarkes Material, das wegen seiner schnellen Verarbeitung auf der Baustelle geschätzt wird, und wird von Innenarchitekten immer mehr geschätzt, um Räume von klassisch bis völlig designorientiert zu gestalten.

Ein Material, das sich an jeden Standort anpassen lässt

Holz ist nicht nur stark und widerstandsfähig, es bietet auch eine bessere Isolierung als Beton oder Gips. Außerdem ist es leicht zu pflegen.
Diese Eigenschaften werden durch eine große Flexibilität bei der Gestaltung ergänzt. Holzstrukturen lassen sich leicht vorfertigen und verkleiden. Ebenso einfach ist es, Möbel nach Maß zu entwerfen (Bücherregale, Schränke, Arbeitsplatten).
Holz kommt nie aus der Mode und verleiht den Menschen, die täglich mit ihm zu tun haben, ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit (3).

Eine umweltbewusste und "hygroskopische" Wahl

Räume, die aus Holz oder mit Holz gestaltet sind, sind nicht nur ergonomisch, sondern auch umweltfreundlich. Holz ist eine erneuerbare Ressource, wenn es aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Es speichert auf natürliche Weise CO2 und gibt bei der Verarbeitung nur wenig davon ab. Die Verwendung von Holz trägt zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei, den Unternehmen heute anstreben.

Hygroskopisch (4), reguliert es auch auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit und sorgt für ein spürbar gesünderes Raumklima. Seine Verwendung ermöglicht es, eine wahrscheinliche Entwicklung hin zu höheren Umweltstandards vorwegzunehmen.

Beruhigend und gesundheitsfördernd?

Das Vorhandensein von Holz soll sich auf die Herz-Kreislauf-Regulierung auswirken, so eine Studie, die 2008-2009 in Österreich in der Schule Haus im Ennstal durchgeführt wurde. Die Herzfrequenz von Schülern in zwei Klassenzimmern, eines mit Massivholz und das andere mit Gipskarton und Verbundwerkstoffen, wurde verglichen. In der ersten Klasse war die Herzfrequenz um 6 Schläge/Minute niedriger, wobei der Stresspegel jeden Morgen bei der Ankunft in der Schule sank.

Eine andere Studie, die 2010 in Kanada von Professor David Robert Fell von der Universität von British Columbia durchgeführt wurde, verstärkt diese Feststellung. 119 Personen wurden dort freiwillig in eine Stresssituation gebracht (kurze Frist, schwierige Aufgabe), mit Sensoren ausgestattet und dann in identische Räume mit oder ohne Holz verteilt. Was war das Ergebnis? Der Herzdruck sank in den ersten.


(1) Forêts et ressources en bois en France métropolitaine, L'environnement en France, Rapport sur l'état de l'environnement, 2020.
(2) Établissement Recevant du Public
(3) Wärme- oder Kälteempfinden, das ein Material vermittelt.
(4) Fähigkeit des Materials, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben.

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